Leistungsdiagnostik und Trainingsplanung

Um für einen Sportler eine perfekte und auf die eigenen Ansprüche und Konstitution zugeschnittene Trainingsplanung zu realisieren, ist eine Leistungsdiagnostik die beste Ausgangssituation. Bei der Leistungsdiagnostik wird festgestellt, in welcher sportlichen Konstitution jemand ist und welchen Fitness Zustand er aufweist. Die optimale Trainingsplanung setzt voraus, dass Kenntnisse über die Fitness des Sportlers vorherrschen und eine Überanstrengung beim Training vermieden wird. Jeder Mensch verfügt über eine andere Leistungsfähigkeit und Dinge, die für einen Menschen leicht sind können einem anderen Menschen bereits einen hohen Blutdruck und gesundheitliche Probleme bringen.

Ein professioneller Personal Coach wird die Leistungsdiagnostik immer vor der Aufstellung einer persönlichen Trainingsplanung durchführen und anhand der Ergebnisse feststellen, wie mit dem Training begonnen werden sollte. Ein langsam beginnendes Training mit einer stetigen Steigerung der Anforderungen ist wichtig und sorgt dafür, dass sich Sportler nicht über ihre Verhältnisse verausgaben und somit gesundheitliche Probleme fördern würden. In der Leistungsdiagnostik wird festgestellt, bei welcher Belastung Herzschlag und Puls steigen, der Blutdruck erhöht ist und die körperliche Fitness an ihre Grenzen stößt. Somit kann eine optimale und auf den jeweiligen Sportler abgestimmte Trainingsplanung erfolgen und führt zu einem sinnvollen und effizienten Training mit steigender Fitness.

Mit einer langsam beginnenden Trainingsplanung wird die körperliche Fitness gesteigert und kann anhand einer folgenden Leistungsdiagnostik geprüft werden. Im Fitness Studio wird von der Leistungsdiagnostik bei einer Steigerung der Trainingsplanung immer Gebrauch gemacht und somit Trainingseinheiten gefunden, die auf die Bedürfnisse und körperliche Fitness des Sportlers angepasst sind. Hieraus ergeben sich zahlreiche Vorteile und eine Überanstrengung beim Sport wird durch die Übersicht immer vermieden.

Dr. Ralf Lindschulten

Die Wissenschaft hält auch im Sport immer mehr ihren Einzug. So steht heutzutage eine moderne Leistungsdiagnostik zur Verfügung, der sich jedermann bedienen kann, um bei der Trainingsplanung optimale Resultate zu erreichen.

Im Rahmen der Leistungsdiagnostik wir die Belastungsgrenze des einzelnen Sportlers bestimmt. Ist die Belastungsgrenze bekannt, so kann die Trainingsplanung dahingehend ausgelegt werden, den Sportler während des Trainings so stark wie möglich zu fordern, ohne dabei jedoch eine Überbelastung zu schaffen, die gesundheitliche Schäden zur Folge haben kann.
Durch ein optimiertes Training ist es den Sportlern schneller möglich, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Das ist jedoch nicht nur für diejenigen wichtig, die sich auf einen Wettkampf vorbereiten. Auch Hobbysportler stecken sich bestimmte Ziele, die sie durch das Training erreichen wollen. Das kann zum Beispiel Muskelaufbau sein, oder ein ideales Gewicht zu erreichen. Sportler, die im Training nicht ausreichend gefordert werden, erreichen ihre Ziele nur schwer und wenden sich oft aus Frustration wieder vom Sport ab.

Die Leistungsdiagnostik wird heute an vielen Stellen vorgenommen. Man kann sich sowohl im Fitness Studio als auch beim Sportarzt nach den besten lokalen Anbietern erkundigen.
Die Tests, die im Rahmen der Leistungsdiagnostik vorgenommen werden haben es zum Ziel, die Belastungsgrenze der Testperson zu identifizieren. Einer der beliebtesten Tests ist dabei der Laktatest. Hierbei wird die Testperson auf dem Laufband oder auf dem Fahrrad einer Belastung ausgesetzt, die stufenweise ansteigt. Während des Testprotokolls wird Blutdruck, Puls und Herzfrequenz überprüft. Zusätzlich wird nach jeder Belastungstufe aus dem Ohrläppchen ein Tropfen Blut entnommen und auf Laktatgehalt getestet. Ist die Leistungsgrenze erreicht, steigt der Laktatgehalt im Blut sprunghaft an. Dieser Wert wird dann dazu gebraucht, um die individuelle Trainingsplanung zu erstellen.